Geb. in Wien, begann im Vorschulalter Musikstücke nach dem Gehör zu spielen, es folgte eine 11-jährige klassische Klavierausbildung in Wien bei Prof. Valerie Friedrich, dabei nahm er an Klavierwettbewerben teil. Seine Liebe zum traditionellen Klavierjazz wurde 1974 durch Earl Hines´ Version des „St. Louis Blues” entfacht. Straub begann von alten Schallplatten abzuhören und widmete sich anfänglich dem klassischen Blues und Boogie Woogie. Er war bald fixes Mitglied der Wiener Musikszene und in fast allen Jazzclubs zu hören, gemeinsam mit Weggefährten wie Axel Zwingenberger, Martin Pyrker oder der Mojo Blues Band.

In der Folge wandte er sich dem traditionellen Jazz zu und hier vor allem dem Stride Piano, jener technisch anspruchsvollen Spielweise, die in den 20er – Jahren im New Yorker Stadtteil Harlem entstand. Parallel zum Medizinstudium unternahm Straub zahlreiche internationale Konzertreisen von Wien über viele europäische Länder bis in die USA, er spielte dabei mit namhaften internationalen Künstlern.

Sein Hauptinteresse gilt neben dem klassischen Blues und Boogie –Woogie vor allem dem Stride - Piano, den alten "Piano Rolls" und Interpreten wie Jimmy Blythe, Fats Waller, James P. Johnson, Jelly Roll Morton, Teddy Wilson, Donald Lambert, Ralph Sutton, James Booker, Zez Confrey, Louis Mazetier oder Bernd Lhotzky...

Straub zählt heute zu jenen Pianisten, die ein breites musikalisches Spektrum mit Virtuosität und authentischer Spielweise im Stil damaliger Größen beherrschen.